Karriere am Abgrund – und die Rettung in einer Stunde. Wie ein Coaching-Gespräch alles veränderte.
Hey, hallo du lieber Mensch – schön, dass du da bist und dich auf die folgende Geschichte einlässt.
Sie erzählt von einer Situation, die sich überraschend schnell ins Positive verwandelt – und zeigt, wie manchmal alles doch wieder gut werden kann.
Lies in Ruhe und nimm dir einen Moment Zeit zum Nachdenken – am Ende werde ich dir genau erklären, was das eigentliche Problem war und wie ich es gelöst habe.
Die Geschichte ist leicht abgeändert, um die Privatsphäre aller Beteiligten zu schützen.
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Was war passiert?
An einem Abend ruft mich der Vater eines jungen Profisportlers an. Er erzählt mir, dass sein Sohn – ich nenne ihn hier Tom – seinen Profivertrag vorzeitig auflösen möchte.
Der Vater hatte mich schon vor einiger Zeit angesprochen, weil Tom Schwierigkeiten mit einer Person in seinem sportlichen Umfeld hatte – nennen wir sie Markus. Die Lage spitzte sich zu, und es wurde zunehmend belastender.
Nun war ein kritischer Punkt erreicht: Tom wollte alles aufgeben. Der Vater bat mich dringend, so rasch wie möglich mit Tom ein Coaching zu starten. Da bereits konkrete Schritte zur Vertragsauflösung eingeleitet worden waren, traf ich Tom gleich am nächsten Tag.
Tom erzählte mir offen, dass er mit Markus, einer zentralen Figur in seinem Trainingsumfeld, nicht mehr zusammenarbeiten wolle. Für ihn war klar: Er wollte nicht mehr weitermachen – er hatte den Spass am Sport verloren. Seinen aktuellen Profivertrag weiterzuführen, war für ihn unvorstellbar.
Die Situation hatte ihn mental stark mitgenommen. Er selbst bezeichnete sich als angeschlagen – und das spürte ich sofort. Sein Blick war gesenkt, die Schultern nach vorne gefallen, seine Stimme leise und matt.
Tom sprach offen über das, was in ihm vorging – und mir wurde schnell klar, was hier ablief.
Markus hatte gedanklich einen enormen Raum in Toms Leben eingenommen. Für jedes schlechte Gefühl, für jeden miesen Tag, machte Tom ihn verantwortlich. Schon beim Aufwachen kreisten seine Gedanken um ihn – und beim Einschlafen ebenso.
Ein ungesunder Zustand!
Markus hatte einen festen Platz ins Toms Innenleben eingenommen. Doch die entscheidende Frage lautete:
Hatte Markus wirklich Macht über Tom – oder war etwas anderes passiert?
Ich fragte Tom, ob er seinen Sport liebt.
„Ja.“
Ob er ihn weiterhin auf Profiniveau ausüben will?
„Ja.“
Ob Markus der Grund sei, dass er seinen Vertrag auflösen möchte – und damit riskiert, nie mehr auf diesem Niveau zu spielen?
„Ja.“
Und genau bei diesem dritten „Ja“ lag der Schlüssel zur Lösung.
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Die Lösung!
Ich sagte Tom direkt – ohne Umwege –, dass ich nicht glaube, dass Markus schuld ist.
Sondern er selbst.
Tom schaute mich überrascht an. Damit hatte er nicht gerechnet.
Normalerweise spreche ich solche Dinge erst in einer späteren Coaching-Phase an, wenn die Vertrauensbasis stabiler ist. Aber diesmal drängte die Zeit. Es musste jetzt etwas passieren.
Tom war bereit. Er wollte wissen, was ich meinte.
Ich erklärte ihm:
Er hatte entschieden, Markus so viel Raum in seinem Leben zu geben – und zugelassen, dass er in der Nähe von Markus negative Gefühle hatte.
Tom hatte sich so stark auf Markus fokussiert, dass er alles andere aus dem Blick verloren hatte:
– Dass er ein großartiger Mensch ist.
– Dass er ein Top-Spitzensportler ist.
– Dass sein restliches sportliches Umfeld ihn unterstützt und täglich motiviert.
– Dass sein privates Umfeld voll hinter ihm steht.
All das war aus seinem Sichtfeld verschwunden. Denn sein Fokus lag nur noch auf Markus – und damit floss auch seine gesamte Energie genau dorthin.
Was als kleiner Ärger begonnen hatte, war zu einer massiven Spirale aus Enttäuschung und Selbstzweifeln geworden. Tom hatte unbewusst den Lauf seines Lebens in Markus’ Hände gelegt.
Doch während er mir zuhörte, dämmerte es ihm und er verstand.
Wenn ich das Problem bin, bin ich auch die Lösung.
Also gingen wir gemeinsam einen Schritt weiter: Wir erarbeiteten die Lösung.
Die Lösung war simpel, aber kraftvoll: Den Fokus von Markus wegnehmen – und die Verantwortung für das eigene Leben wieder selbst in die Hand nehmen.
Ich erklärte Tom, dass die Energie immer dorthin fließt, wo unser Fokus liegt.
Und dass das, worauf wir uns konzentrieren, automatisch wächst.
Da sein Fokus ausschließlich auf Markus gerichtet war, hatte dieser immer mehr Einfluss gewonnen.
Wir machten ein Reframing. Tom wurde bewusst, dass er unbewusst sein Leben aus der Hand gegeben hatte – und jetzt wieder selbst gestalten darf.
Er richtete seinen Fokus neu aus:
– Auf den Sport, den er liebt.
– Auf seine Rolle als Profisportler.
– Auf die Freude an Wettkämpfen.
– Auf die Begeisterung, die er den Fans schenken möchte.
Wir definierten klar: Er kann Markus zwar weiterhin zuhören – doch dessen Worte sind künftig nur noch neutrale Informationen, die er weder persönlich nimmt noch bewertet.
Stattdessen sollte er den wertvollen Input von Menschen, denen er vertraut, ernst nehmen und gezielt für seine Weiterentwicklung nutzen.
In der Vorstellung sah Tom Markus ab jetzt als Clown: mit roter Nase, Perücke, riesigen Schuhen und buntem Kostüm.
Immer, wenn er ihm begegnete, rief er sich diese Szene ins Gedächtnis.
Tom hat das tatsächlich gemacht. Und er konnte zum ersten Mal schmunzeln, wenn er an Markus dachte.
Noch am selben Tag hatte Tom ein Training und traf dort auf Markus.
Ich war gespannt, ob das Reframing bereits gewirkt hatte.
Und siehe da: Tom lachte im Training, er ging ab wie ein echter Profisportler.
Ich erkannte sogar das Schmunzeln in seinem Gesicht – und wusste: Er hatte sich den Clown vorgestellt.
Auch ich musste lachen.
Inzwischen sind einige Wochen vergangen.
Und es läuft weiterhin hervorragend.
Tom arbeitet täglich mit Freude und Klarheit an seiner Profikarriere.
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Es funktioniert genau so.
Wenn du dich auf ein negatives Thema fokussierst, wächst es. Es gewinnt an Raum und Macht.
Doch wenn du deinem Fokus einen neuen, konstruktiven Inhalt gibst – kann das alte Thema einfach verschwinden.
Es wird kleiner.
Unbedeutender.
Und irgendwann ist es ganz weg.
Das kann schneller gehen, als du denkst.
In Toms Fall hat eine einzige Coaching-Stunde gereicht.
Die Karriere war gerettet. Und sie entwickelt sich weiter.
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Wenn du dich ebenfalls in einer festgefahrenen Situation wiederfindest, dann melde dich bei mir.
Ich biete dir mein Online-Coaching an – und gemeinsam finden wir deinen Weg zurück zur Leichtigkeit, zur Klarheit und zu einem selbstbestimmten Leben voller Freude und Zuversicht.
Hier Sport Mental-Coaching findest du weitere Informationen. Ich freue mich, von dir zu hören!
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Dein Distel